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Compliance Richtlinie

Als neutrales weltweit aktives Sachverständigenbüro tragen wir gerade gegenüber unseren internationalen Kunden, aber vor allem auch gegenüber unseren eigenen Mitarbeitern gegenüber, eine erhebliche Verantwortung.
Als für uns besonders wichtig betrachten wir hier vor allem folgende Prinzipien

-          Schutz der Menschenrechte
-          Schutz von grundsätzlichen Rechten bei der Arbeit
-          Gleichstellung von Mann und Frau
-          Ächtung von Korruption
-          Achtung von nationalen und internationale Gesetzen und Bestimmungen  

Wir haben es uns als Unternehmensziel gesetzt, neben den allgemeinen dezidierten und zertifizierten Qualitätszielen, die hier benannten Prinzipien, soweit es unsere Tätigkeiten betrifft, einzuhalten.
Wir versuchen, soweit es uns rechtlich möglich ist, unsere Geschäftspartner ebenfalls von diesen Zielen zu überzeugen.
Aus diesen zentralen Unternehmenszielen und der beschriebenen Verantwortung leitet sich unser Leitbild mit deren Kernaufgaben ab.
Das Leitbild dient der konsequenten Sicherung höchster Qualität der Berufsausübung von unseren festangestellten Sachverständigen, Auditoren, Beauftragten, Sach- und Fachkundigen sowie möglicher Lieferanten.

1.1 Kernaufgaben

Sämtliche Mitarbeiter sind der Integrität verpflichtete Berufsträger und besitzen auf ihren jeweiligen Sachgebieten überdurchschnittliche Sachkunde sowie fundierte praktische Erfahrungen.
Sie stellen ihr spezialisiertes Expertenwissen Verwaltungen, Behörden, Unternehmen und privaten Auftraggebern vertrauens- und nutzenstiftend zur Verfügung.
Auditoren, Beauftragte, Compliance Officer, Prüfer, Sachkundige, Fachkundige, Sachverständige bewerten, prüfen und/oder kontrollieren in ihrer Funktion als Experten komplexe Sachverhalte, die einen hohen Sachverstand und Erfahrungswissen erfordern unter Beachtung von Anforderungen, Normen bzw. Rechtsvorschriften und erstellen qualifizierte Analysen, Expertisen, Berichte und Prognosen.
Die Neutralität verpflichtet sämtliche Mitarbeiter sämtliche fachlich begründete Feststellungen unabhängig von Weisungen Dritter zu treffen.
Sie treffen im Rahmen in ihrer Berufstätigkeit unvoreingenommen Entscheidungen, ohne bestimmte Personen bzw. Parteien mit ihren jeweiligen Interessen zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Sie wahren bei der Vorbereitung und Erarbeitung ihrer Gutachten und Stellungnahmen strikte Neutralität.
Sämtliche Tätigkeiten der Mund+ Bruns GmbH werden wirtschaftlich unabhängig getroffen. Jegliche Versuche die Unabhängigkeit zu beeinflussen sind verboten und werden entsprechend den jeweiligen Gesetzlichkeiten geahndet.
Bei der Ausübung ihrer Tätigkeit erlangten Kenntnisse, Informationen oder Vertraulichkeiten werden zu keinem Zeitpunkt an Dritte bekannt gegeben.
Einzige Ausnahme ist hier die klare Beauftragung durch den Auftraggeber.

1.2 Menschenrechte und Diskriminierung

Die Einhaltung der der Menschenrechte gilt in unserem Unternehmen für Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und sonstige in geschäftlicher Beziehung stehende Partner.
Jede Form der Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, politischer Haltung, Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Rasse, sonstiger Anschauungen, Religion, sozialer Herkunft und jeglichen sonstigen Status wird in unserem Unternehmen nicht geduldet.

1.3 Schutz von grundsätzlichen Rechten bei der Arbeit

Ein elementarer Grundsatz in unserem Unternehmen ist die Einhaltung aller Gesetze und Vorschriften zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter.
Dazu schaffen wir, entsprechend der geltenden Vorschriften und der Norm SCC2011*, ein Arbeitsschutzsystem, welches durch regelmäßige interne und jährliche unabhängige externe Überprüfung der ständigen Verbesserung unterliegt.

1.4 Antikorruption

Korruption bedeutet für die Mund + Bruns GmbH und Ihre Angestellten die Gefahr des Verlustes der neutralen Reputation, strafrechtlicher Verfolgung, Geldbußen und anderen Sanktionen.
Dies steht im klaren Widerspruch zu allem für das wir als neutrales Sachverständigenbüro stehen.
Wir verfolgen daher eine Null-Toleranz-Politik in Bezug auf Bestechung und Korruption.
Bestechung oder Korruption ist per Definition:
Das direkte oder indirekte Versprechen, Anbieten, Zuwenden, Anfragen oder Annehmen JEGLICHEN VORTEILS, um ein nicht ordnungsgemäßes Verhalten (z.B. illegales, unethisches oder pflichtwidriges Verhalten) zu veranlassen oder zu belohnen.
Als Beispiele für „Vorteile“ sowohl finanzieller als auch nicht finanzieller Art sind zu nennen:

-          Geldbeträge;
-          Darlehen;
-          Spenden (einschließlich karitativer Spenden);
-          Auftragsvergaben;
-          Anstellungsverträge;
-          Beraterverträge;
-          Bevorzugte Behandlungen;
-          Vertrauliche Informationen;
-          Geschenke und Bewirtung (vgl. hierzu unsere Geschenke- & Bewirtungsrichtlinie);
-          Urlaub;
-          Jeder andere Vorteil, der für den Empfänger oder eine andere Person
          (z.B. einen Verwandten oder Freund des Empfängers) einen Wert hat
          oder dies so erscheint.


Nicht ordnungsgemäßes Verhalten ist ein illegales, unethisches oder pflichtwidriges Verhalten.
Unethisches Verhalten ist ein Verhalten, welches sich zwar nicht als illegal, jedoch als „nicht korrekt“ darstellt und nach allgemeiner Betrachtung von einem Mitarbeiter der Mund + Bruns Unternehmensgruppe oder anderen Personen nicht zu erwarten sein sollte.

1.5 Achtung von nationalen und internationalen Gesetzen und Bestimmungen

Unser Unternehmen arbeitet Aufträge ausschließlich unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen ab. Wir beachten dabei, dass nationale und internationale Gesetze und Richtlinien eingehalten werden. Dabei werden alle Normen des privaten, öffentlichen und Strafrechts berücksichtigt. Auch ausländisches Recht ist grundsätzlich zu beachten, es sei denn, dass das ausländische Recht, soweit es auf den jeweiligen Sachverhalt anwendbar ist, erheblich von den Grundvorstellungen nationalen Rechts abweicht und damit der Ordre-Public-Vorbehalt greift. Unter dem Ordre-Public versteht man im internationalen Privatrecht und im internationalen öffentlichen Recht das Grundlegende der inländischen Wertvorstellungen. Insbesondere versteht man darunter im Bereich des Völkerrechts den Vorbehalt gegenüber einem Schiedsspruch einer internationalen Organisation oder gegenüber der Anwendung eines völkerrechtlichen Vertrags, wenn dieser wesentlichen innerstaatlichen Rechtsgrundsätzen widerspricht.
Verstöße gegen geltendes Recht können sowohl zivilrechtliche Folgen in Form von Schadensersatzklagen als auch strafrechtliche Relevanz haben. So führen kriminelle Handlungen wie Betrug, Insiderhandel, unlauterer Wettbewerb oder Geldwäsche zur Strafbarkeit der Handelnden und der Unternehmensführung.

Bremen, 01. Dez. 2015

MUND + BRUNS SCHIFFS- UND LADUNGSSACHVERSTÄNDIGE GMBH

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